Patienten-Informationen

Wohlfühlen. Entspannen. Vertrauen.

Damit Ihr Pra­xis­be­such bei uns mög­lichst rei­bungs­los ver­läuft, haben wir auf die­ser Sei­te wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für Sie zusam­men­ge­stellt. Sie erfah­ren, wie Sie sich auf Unter­su­chun­gen mit MRT oder Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (CT) vor­be­rei­ten kön­nen und was bei einer Unter­su­chung mit Kon­trast­mit­tel zu beach­ten ist.
Außer­dem fin­den Sie hier ver­schie­de­ne Doku­men­te zum Her­un­ter­la­den. Eini­ge davon kön­nen Sie bereits vor Ihrem Ter­min aus­fül­len und anschlie­ßend mit in die Pra­xis brin­gen.

Sprechzeiten:

Mon­tag bis Don­ners­tag
8:00 bis 17:00 Uhr

Frei­tags
8:00 bis 15:00 Uhr

Allgemeine Patienten-Informationen

  • Ver­ein­ba­ren Sie bit­te einen Ter­min für die Unter­su­chung, damit die War­te­zei­ten für jeden Pati­en­ten so kurz wie nötig gehal­ten wer­den kön­nen.
  • Stel­len Sie bit­te sicher, dass Sie gege­be­nen­falls den Über­wei­sungs­schein Ihres behan­deln­den Arz­tes dabei haben. Auf der Über­wei­sung sind die genaue Unter­su­chungs­art und ande­re kli­ni­sche Anga­ben zu Ihrem Krank­heits­bild auf­ge­führt, die wir benö­ti­gen. Bit­te ver­ges­sen Sie auch Ihre Ver­si­che­rungs­kar­te nicht.
  • Beglei­ten Sie als Eltern bit­te Ihr Kind oder jun­gen Erwach­se­nen unter 18 Jah­ren zu einer radio­lo­gi­schen Unter­su­chung. Ist dies nicht mög­lich, benö­ti­gen wir in jedem Fall Ihr schrift­li­ches Ein­ver­ständ­nis.
  • Haben Sie einen Ter­min zu einer Schmerz­therapie bit­ten wir Sie, sich für den Heim­weg beglei­ten zu las­sen.
  • Sind Sie Angst­pa­ti­ent und benö­ti­gen Sie von uns ein angst­lö­sen­des Medi­ka­ment, sind Sie auch nach der Unter­su­chung fahr­un­tüch­tig. Las­sen Sie sich bit­te von einer ver­trau­ten Per­son beglei­ten und fah­ren Sie bit­te nicht allei­ne mit dem Auto.
Wohlfühlen, entspannen, vertrauen.

Für uns bedeu­tet das auch, dass wir uns Zeit für Sie neh­men. Unser Pra­xis­team, die medi­zi­ni­schen Assis­ten­tin­nen und unse­re radio­lo­gi­schen Fach­ärz­te gehen auf Ihre Fra­gen und Ihr Befin­den ein und beglei­ten Sie auf­merk­sam durch Unter­su­chung oder The­ra­pie.

Vor jeder Unter­su­chung erklä­ren wir Ihnen, was gemacht wird und was Sie erwar­tet. Wenn etwas unklar ist oder Sie sich unsi­cher füh­len, spre­chen Sie uns bit­te an.

Abrechnung und Kostenerstattung

  • Die Radio­lo­gie in Gie­ßen ist eine rei­ne Pri­vat­pra­xis. Unse­re Leis­tun­gen wer­den nach der Gebüh­ren­ver­ord­nung für Ärz­te GÖA abge­rech­net und gel­ten für:
  • pri­vat ver­si­cher­te Pati­en­ten
  • bei­hil­fe­be­rech­tig­te, pri­vat ver­si­cher­te Pati­en­ten
  • BG-Pati­en­­ten (Berufs­ge­nos­sen­schaft, Arbeits­un­fäl­le)
  • Schul­un­fäl­le
  • Selbst­zah­ler und Pati­en­ten in Eigen­in­itia­ti­ve
  • gesetz­lich ver­si­cher­te Pati­en­ten bei Kos­ten­über­nah­me durch die Kran­ken­kas­se oder ande­rer Leis­tungs­trä­ger

Für Unter­su­chun­gen bei einem Arbeits‑, Schul- oder Wege­un­fall ver­fügt die Pra­xis über eine Geneh­mi­gung für die Durch­füh­rung und Abrech­nung kern­spin­to­mo­gra­phi­scher (MRT) wie auch com­pu­ter­to­mo­gra­phi­scher (CT) Unter­su­chun­gen.

Wir sen­den Ihnen ger­ne vor einer Unter­su­chung einen Kos­ten­vor­anschlag für eine Kos­ten­er­stat­tung durch die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung, einer Bei­hil­fe­stel­le und ande­ren Leis­tungs­trä­gern, oder als Selbst­zah­ler.

Kostenvoranschlag für privat Versicherte

Eini­ge pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen ver­lan­gen vor bestimm­ten dia­gnos­ti­schen oder the­ra­peu­ti­schen Leis­tun­gen einen detail­lier­ten Kos­ten­vor­anschlag. Damit kön­nen die vor­aus­sicht­li­chen Kos­ten vor­ab geklärt und gege­be­nen­falls eine Kos­ten­über­nah­me durch die Kran­ken­ver­si­che­rung bestä­tigt wer­den.
Da Sie als pri­vat ver­si­cher­ter Pati­ent die Rech­nung in der Regel zunächst selbst beglei­chen und anschlie­ßend mit Ihrer Kran­ken­ver­si­che­rung abrech­nen, kann eine vor­he­ri­ge Klä­rung sinn­voll sein.

Wenn Sie unse­re Leis­tun­gen in Anspruch neh­men möch­ten, erstel­len wir Ihnen ger­ne einen detail­lier­ten Kos­ten­vor­anschlag. Nut­zen Sie dafür bit­te das bereit­ge­stell­te elek­tro­ni­sche For­mu­lar. Auch wenn Sie die Unter­su­chung unab­hän­gig von einer Kos­ten­über­nah­me selbst bezah­len möch­ten, erhal­ten Sie auf Wunsch vor­ab eine Über­sicht über die zu erwar­ten­den Kos­ten.

Gesetzlich Versicherte und mögliche Kostenübernahme

Als gesetz­lich ver­si­cher­ter Pati­ent besteht in bestimm­ten Aus­nah­me­fäl­len die Mög­lich­keit, eine Kos­ten­über­nah­me durch Ihre Kran­ken­kas­se zu bean­tra­gen. Ob dies mög­lich ist und wel­che Vor­aus­set­zun­gen dafür erfüllt sein müs­sen, soll­ten Sie vor­ab mit Ihrem behan­deln­den Arzt und Ihrer Kran­ken­kas­se klä­ren.

Bit­te beach­ten Sie: Ein gel­ber Über­wei­sungs­schein stellt kei­ne Kos­ten­über­nah­me durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se dar. Eini­ge Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten einer Unter­su­chung in einer radio­lo­gi­schen Pri­vat­pra­xis nicht oder nur teil­wei­se. Ohne ent­spre­chen­de Zusa­ge müs­sen Sie die Kos­ten bezie­hungs­wei­se eine mög­li­che Dif­fe­renz selbst tra­gen.

Was wir für einen Kostenvoranschlag benötigen

Für einen Kos­ten­vor­anschlag, den Sie über unser elek­tro­ni­sches For­mu­lar anfor­dern kön­nen, benö­ti­gen wir unter ande­rem den Namen Ihrer Kran­ken­ver­si­che­rung bezie­hungs­wei­se Kran­ken­kas­se.

Zahlung und Erstattung bei gesetzlich Versicherten

Als gesetz­lich ver­si­cher­ter Pati­ent beglei­chen Sie die Kos­ten der Unter­su­chung zunächst direkt in unse­rer Pra­xis. Eine mög­li­che Erstat­tung durch Ihre Kran­ken­kas­se erfolgt anschlie­ßend eigen­ver­ant­wort­lich auf Grund­la­ge der zuvor geklär­ten Kos­ten­über­nah­me.

Wir beantworten gerne Ihre Fragen.Telefon: 0641 — 97 199 41

Sprechzeiten:

Mon­tag bis Don­ners­tag
8:00 bis 17:00 Uhr

Frei­tags
8:00 bis 15:00 Uhr

Die Unter­su­chung in einem MRT:
Was ist zu beachten?

MRT-Unter­­su­chun­­gen kom­men ohne Rönt­gen­strah­lung aus und sind für die meis­ten Pati­en­ten gut ver­träg­lich.

Die Kern­spin­to­mo­gra­phie (MRT) arbei­tet mit star­ken Magnet­fel­dern und Radio­wel­len und kommt ohne Rönt­gen­strah­lung aus. Die Bild­ge­bung selbst ist weder sicht­bar noch spür­bar. Wäh­rend der Unter­su­chung ent­ste­hen jedoch typi­sche Klopf- und Schalt­ge­räu­sche, für die Sie einen Gehör­schutz erhal­ten.

Die Unter­su­chungs­dau­er rich­tet sich nach der jewei­li­gen Unter­su­chung und liegt häu­fig bei etwa 20 bis 30 Minu­ten. Wäh­rend die­ser Zeit ste­hen Sie mit unse­rem Team in Kon­takt und kön­nen sich jeder­zeit bemerk­bar machen. Vor der Unter­su­chung klä­ren wir mit Ihnen, ob Implan­ta­te, medi­zi­ni­sche Gerä­te oder ande­re Beson­der­hei­ten berück­sich­tigt wer­den müs­sen.

Metall­ge­gen­stän­de und elek­tro­ni­sche Gerä­te vor der Unter­su­chung bit­te able­gen.

Metall und elektronische Geräte vor der MRT-Untersuchung

Vor der Unter­su­chung müs­sen lose Metall­ge­gen­stän­de und elek­tro­ni­sche Gerä­te abge­legt wer­den. Den­ken Sie bit­te unter ande­rem an.

  • Klein­geld und Schlüs­sel,
  • Haar­klam­mern, Schmuck und her­aus­nehm­ba­re Pier­cings,
  • Bank­kar­ten und ande­re Kar­ten mit Magnet­strei­fen,
  • her­aus­nehm­ba­re Zahn­pro­the­sen,
  • Hör­ge­rä­te und Uhren.

Tra­gen Sie zur Unter­su­chung mög­lichst Klei­dung ohne Metall­tei­le wie Reiß­ver­schlüs­se, Druck­knöp­fe, Haken oder metal­li­sche Ver­zie­run­gen.
Fes­te Implan­ta­te, medi­zi­ni­sche Gerä­te oder ande­re Metall­tei­le im Kör­per wer­den vor der Unter­su­chung geson­dert abge­klärt.

Tra­gen Sie einen Herz­schritt­ma­cher oder Implan­ta­te?

Herzschrittmacher, Implantate und Metall im Körper

Tra­gen Sie einen Herz­schritt­ma­cher, Defi­bril­la­tor oder ein ande­res Implan­tat, tei­len Sie uns dies bit­te bereits bei der Ter­min­ver­ein­ba­rung mit. Vie­le moder­ne Implan­ta­te kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen im MRT unter­sucht wer­den. Ob eine Unter­su­chung mög­lich ist, hängt jedoch vom jewei­li­gen Gerät, des­sen Her­stel­ler­an­ga­ben und den erfor­der­li­chen Unter­su­chungs­be­din­gun­gen ab.

Das gilt auch für ande­re elek­trisch oder mecha­nisch akti­ve Implan­ta­te, bei­spiels­wei­se Medi­ka­men­ten­pum­pen, Neu­ro­sti­mu­la­to­ren oder Coch­­lea-Implan­­ta­­te, sowie für Metall­tei­le oder Metall­split­ter im Kör­per. Bei Coch­­lea-Implan­­ta­­ten gel­ten je nach Modell sehr unter­schied­li­che Bedin­gun­gen für eine MRT-Unter­­su­chung.

Bit­te geben Sie uns des­halb alle Implan­ta­te, Pro­the­sen und bekann­ten Fremd­kör­per im Kör­per an. Wenn vor­han­den, brin­gen Sie Ihren Implan­­tat- oder Gerä­te­aus­weis zur Unter­su­chung mit. Wir prü­fen vor­ab, ob und unter wel­chen Bedin­gun­gen eine MRT-Unter­­su­chung mög­lich ist.

Die Unter­su­chung in einem CT:
Was ist zu beachten?

Im CT wer­den Rönt­gen­strah­len ein­ge­setzt – die Strah­len­do­sis wird dabei so nied­rig wie für die Unter­su­chung sinn­voll gewählt.

Die Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (CT) arbei­tet mit Rönt­gen­strah­lung und erstellt in kur­zer Zeit detail­lier­te Schnitt­bil­der des Kör­pers. Die Unter­su­chung selbst ist nicht spür­bar und dau­ert meist nur weni­ge Minu­ten. Beson­ders bei Unter­su­chun­gen grö­ße­rer Kör­per­re­gio­nen oder bei aku­ten Beschwer­den kann die CT sehr schnell wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen lie­fern. Dabei wird die Strah­len­do­sis so nied­rig wie für die jewei­li­ge Unter­su­chung sinn­voll gewählt. Wel­che Auf­nah­men erfor­der­lich sind, rich­tet sich nach der zu unter­su­chen­den Kör­per­re­gi­on und dem medi­zi­ni­schen Unter­su­chungs­ziel.

Bei man­chen CT-Unter­­su­chun­­gen ist ein jod­hal­ti­ges Kon­trast­mit­tel erfor­der­lich. Es wird über eine Vene ver­ab­reicht und anschlie­ßend über­wie­gend über die Nie­ren aus­ge­schie­den. Wäh­rend der Gabe kann vor­über­ge­hend ein Wär­me­ge­fühl ent­ste­hen. Das ist eine bekann­te Reak­ti­on und klingt in der Regel rasch wie­der ab.

Damit wir mög­li­che Risi­ken vor der Unter­su­chung berück­sich­ti­gen kön­nen, fra­gen wir Sie unter ande­rem nach Vor­er­kran­kun­gen, All­er­gien und Medi­ka­men­ten. Den ent­spre­chen­den Fra­ge­bo­gen kön­nen Sie auch bereits vor Ihrem Ter­min her­un­ter­la­den und aus­fül­len.

Vorbereitung auf Ihre Kardio-CT

Für eine gute Bild­qua­li­tät ist es hilf­reich, wenn das Herz wäh­rend der Unter­su­chung mög­lichst ruhig und regel­mä­ßig schlägt. Ver­zich­ten Sie des­halb am Unter­su­chungs­tag bit­te auf kof­fe­in­hal­ti­ge Geträn­ke wie Kaf­fee, Cola oder Ener­­gy-Drinks. Wie Sie Ihre gewohn­ten Herz­me­di­ka­men­te am Unter­su­chungs­tag ein­neh­men sol­len, klä­ren Sie bit­te vor­ab mit Ihrem Arzt.

Vor der Untersuchung

Schon vor dem eigent­li­chen Ter­min zur Kar­­dio-CT bespre­chen wir mit Ihnen die Unter­su­chung und Ihre aktu­el­le Medi­ka­ti­on. So kann recht­zei­tig geklärt wer­den, ob ein­zel­ne Medi­ka­men­te vor­über­ge­hend anders ein­ge­nom­men oder kurz­zei­tig aus­ge­setzt wer­den müs­sen. Bit­te ändern Sie Ihre Medi­ka­ti­on nicht selbst­stän­dig. Falls eine Anpas­sung not­wen­dig ist, klä­ren wir das recht­zei­tig mit Ihnen und gege­be­nen­falls in Abstim­mung mit Ihrem behan­deln­den Fach­arzt.

Am Tag der Unter­su­chung mes­sen wir Ihre Herz­fre­quenz und Ihren Blut­druck. Außer­dem prü­fen wir noch ein­mal die für die Unter­su­chung wich­ti­gen Anga­ben zu Vor­er­kran­kun­gen, Medi­ka­men­ten und mög­li­chen Gegen­an­zei­gen für Kon­trast­mit­tel, Beta­blo­cker oder Nitro­gly­ce­rin. Für die Kon­trast­mit­tel­ga­be wird ein venö­ser Zugang gelegt

Direkt vor der Aufnahme

Falls erfor­der­lich und medi­zi­nisch mög­lich, kann ein Beta­blo­cker gege­ben wer­den, um die Herz­fre­quenz zu sen­ken. Anschlie­ßend wer­den EKG-Elek­­tro­­den ange­legt und das kur­ze Anhal­ten der Luft mit Ihnen geübt. Gege­be­nen­falls erhal­ten Sie zusätz­lich Nitro­gly­ce­rin, um die Herz­kranz­ge­fä­ße für die Unter­su­chung bes­ser beur­tei­len zu kön­nen.

Was Sie über Kontrastmittel wissen sollten

Informationen zu Kontrastmittel bei radiologischen Untersuchung im MRT und CT

Kon­trast­mit­tel kön­nen Gewe­be, Orga­ne und Gefä­ße bei bestimm­ten Unter­su­chun­gen deut­li­cher sicht­bar machen.

Nicht jede radio­lo­gi­sche Unter­su­chung benö­tigt ein Kon­trast­mit­tel. Wenn es für die Beur­tei­lung zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen lie­fert, kann es bestimm­te Gewe­be, Orga­ne oder Gefä­ße deut­li­cher sicht­bar machen.

Bei CT-Unter­­su­chun­­gen wird bei Bedarf in der Regel ein jod­hal­ti­ges Kon­trast­mit­tel ver­wen­det. Bei MRT-Unter­­su­chun­­gen kom­men gege­be­nen­falls gado­li­ni­um­hal­ti­ge Kon­trast­mit­tel zum Ein­satz. Je nach Unter­su­chung kön­nen Kon­trast­mit­tel über eine Vene oder auch auf ande­rem Weg ver­ab­reicht wer­den.
Vor der Gabe klä­ren wir, ob bei Ihnen Beson­der­hei­ten berück­sich­tigt wer­den müs­sen – bei­spiels­wei­se Erkran­kun­gen der Nie­ren oder Schild­drü­se, bestimm­te Medi­ka­men­te oder eine frü­he­re Reak­ti­on auf Kon­trast­mit­tel.

Wie gut werden Kontrastmittel vertragen?

Moder­ne Kon­trast­mit­tel wer­den von den meis­ten Pati­en­ten gut ver­tra­gen. Vor­über­ge­hend kön­nen bei­spiels­wei­se ein Wär­me­ge­fühl oder Übel­keit auf­tre­ten. Über­emp­find­lich­keits­re­ak­tio­nen sind mög­lich; schwe­re Reak­tio­nen kom­men deut­lich sel­te­ner vor.

Wenn Sie bei einer frü­he­ren Unter­su­chung bereits auf ein Kon­trast­mit­tel reagiert haben, tei­len Sie uns das bit­te unbe­dingt mit – wenn mög­lich auch, wel­ches Prä­pa­rat ver­wen­det wur­de und wie sich die Reak­ti­on gezeigt hat. Eine frü­he­re Reak­ti­on bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass künf­tig kein Kon­trast­mit­tel mehr ein­ge­setzt wer­den kann. Je nach Art und Stär­ke der Reak­ti­on kön­nen ein ande­res Kon­trast­mit­tel, eine all­er­go­lo­gi­sche Abklä­rung oder beson­de­re Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll sein. Genau die­ses abge­stuf­te Vor­ge­hen emp­feh­len auch die aktu­el­len ESUR-Lei­t­­li­­ni­en.

Vor jeder Kontrastmittelgabe

… klä­ren wir mit Ihnen, ob Erkran­kun­gen, Medi­ka­men­te, All­er­gien oder frü­he­re Reak­tio­nen berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Sie erhal­ten außer­dem die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zur Unter­su­chung und zum ver­wen­de­ten Kon­trast­mit­tel.

Ist Ihre Nie­ren­funk­ti­on ein­ge­schränkt? Bit­te infor­mie­ren Sie uns bereits vor Ihrem Ter­min.

Kontrastmittel und Nierenfunktion

Die Nie­ren­funk­ti­on spielt bei der Pla­nung bestimm­ter kon­trast­mit­tel­ge­stütz­ter Unter­su­chun­gen eine wich­ti­ge Rol­le. Bei bekann­ten Nie­ren­er­kran­kun­gen oder ent­spre­chen­den Risi­ko­fak­to­ren kann des­halb vor der Unter­su­chung ein aktu­el­ler Nie­ren­funk­ti­ons­wert erfor­der­lich sein. Maß­geb­lich ist dabei heu­te vor allem die eGFR, die aus dem Krea­ti­nin­wert berech­net wird. Für intra­ve­nö­ses jod­hal­ti­ges Kon­trast­mit­tel gel­ten ins­be­son­de­re eine aku­te Nie­ren­schä­di­gung und eine stark ein­ge­schränk­te Nie­ren­funk­ti­on als rele­van­te Risi­ko­fak­to­ren.

Bei MRT-Kon­­­tras­t­­mi­t­­teln wird die Nie­ren­funk­ti­on eben­falls berück­sich­tigt. Das frü­her stark dis­ku­tier­te Risi­ko einer neph­ro­ge­nen sys­te­mi­schen Fibro­se (NSF) betrifft vor allem Pati­en­ten mit schwer ein­ge­schränk­ter Nie­ren­funk­ti­on und hängt zudem vom ver­wen­de­ten gado­li­ni­um­hal­ti­gen Kon­trast­mit­tel ab. Moder­ne Kon­trast­mit­tel wer­den ent­spre­chend ihres Risi­ko­pro­fils aus­ge­wählt.

Gadolinium bei MRT-Untersuchungen

Nach wie­der­hol­ter Gabe gado­li­ni­um­hal­ti­ger MRT-Kon­­­tras­t­­mi­t­­tel kön­nen gerin­ge Men­gen Gado­li­ni­um im Kör­per nach­weis­bar blei­ben. Nach aktu­el­lem Kennt­nis­stand ist die kli­ni­sche Bedeu­tung sol­cher Abla­ge­run­gen nicht geklärt; rele­van­te neu­ro­lo­gi­sche Beschwer­den konn­ten bis­lang nicht bestä­tigt wer­den. Die Men­ge der Abla­ge­run­gen unter­schei­det sich zudem zwi­schen ver­schie­de­nen Kon­trast­mit­tel­grup­pen.

Ob ein Kon­trast­mit­tel erfor­der­lich ist, wird des­halb immer gegen den zusätz­li­chen dia­gnos­ti­schen Nut­zen abge­wo­gen.

Haben Sie eine Schild­drü­sen­er­kran­kung? Bit­te sagen Sie uns das vor der Unter­su­chung.

Jodhaltiges Kontrastmittel und Schilddrüse

Jod­hal­ti­ge Kon­trast­mit­tel kön­nen die Schild­drü­sen­funk­ti­on beein­flus­sen. Beson­ders wich­tig ist dies bei einer bestehen­den Schild­drü­sen­über­funk­ti­on, einem unbe­han­del­ten Mor­bus Base­dow oder einer Schild­drü­sen­au­to­no­mie.

Bit­te tei­len Sie uns des­halb mit, wenn bei Ihnen eine Schild­drü­sen­er­kran­kung bekannt ist. Je nach Erkran­kung kann vor der Unter­su­chung eine Kon­trol­le der Schild­drü­sen­wer­te oder eine wei­te­re ärzt­li­che Abklä­rung erfor­der­lich sein. Bei aus­ge­wähl­ten Risi­ko­pa­ti­en­ten kann auch eine vor­beu­gen­de Behand­lung not­wen­dig wer­den.