Hochaufgelöster, offener MRT – Hochfeld Kernspintomograph

Patientenkomfort auf höchstem Niveau

Wäh­rend Sie in einem kon­ven­tio­nel­len Kern­spin­to­mo­gra­phen in einer engen Röh­re unter­sucht wer­den, kön­nen Sie durch die offe­ne Bau­wei­se unse­res offe­nen Hoch­feld MRT einer Unter­su­chung völ­lig ent­spannt ent­ge­gen sehen.

Viel Platz für eine entspannte Untersuchung — kein Platz für Angst!

Die­ser Kom­fort des offe­nen MRT ermög­licht auch spe­zi­el­le Unter­su­chun­gen des Be­we­gungs­apparates und ist für Pati­en­ten jeden Kör­per­baus oder mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen wie auch für Schwan­ge­re geeig­net. Ganz beson­ders vor­teil­haft ist der offe­ne MRT für Men­schen mit Platz­angst oder adi­pö­se Pati­en­ten. Auch die Unter­su­chung von Kin­dern wird erleich­tert, da die Eltern wäh­rend der Unter­su­chung gefahr­los dabei sein kön­nen und durch den direk­ten Kon­takt dem Kind die nöti­ge Sicher­heit geben.

Die Radiologie in Gießen betreibt das einzige hochauflösende, offene MRT in Mittelhessen

Die MRT (Magnet-Reso­­nanz-Tomo­­gra­­phie) ist eine strah­lungs­freie und unge­fähr­li­che Unter­suchungs­methode: das Gerät nutzt die Wech­sel­wir­kung von Magnet­fel­dern mit Radio­wel­len zur Bil­der­stel­lung. Haupt­säch­lich wird die­se Tech­nik ein­ge­setzt um Weich­tei­le des Kör­pers zu unter­su­chen, aber auch um Kno­chen- und Gelenk­er­kran­kun­gen und vie­les mehr abzuklären.

Das in der Pra­xis zum Ein­satz kom­men­de Gerät ver­fügt zudem über eine mehr­fach er­höhte Auf­lösung (Hoch­­­­­feld-MRT) gegen­über ande­ren offe­nen Kernspin­tomographen, die meist nur mit «nied­ri­ger Feld­stärke» — also ge­ringerer Bild­auf­lösung — aus­ge­stattet sind. Durch die hohe Emp­find­lich­keit der magne­ti­schen Fel­der wer­den somit krank­haf­te Pro­zes­se deut­lich dar­ge­stellt und auch früh­zei­tig Erkran­kun­gen und Ver­let­zun­gen nach­ge­wie­sen, bevor sie aku­te Beschwer­den ver­ur­sa­chen. Dar­über hin­aus sind Unter­suchungen mög­lich, die mit weni­ger Bild­qualität nicht durch­zuführen sind.

Häu­fi­ger Ein­satz eines MRT sind:

  • Unter­su­chung von Weich­teil­ge­we­be wie Binde‑, Mus­­kel- oder Ner­ven­ge­we­be, Orga­ne oder das Gehirn
  • Dia­gno­se der Gefäßsysteme
  • Gal­­len- und Bauchspeicheldrüsengang
  • Unter­su­chung der Gelenke
  • Funk­ti­ons­un­ter­su­chun­gen des Bewegungsapparates
  • Bauch- und Beckenorgane
  • Wir­bel­säu­le
  • Krebs-Vor­­­sor­­ge­un­­­ter­­su­chun­­­gen
  • Unter­su­chung der Pro­sta­ta (3 Tes­la MRT)

Lesen Sie zum The­ma MRT bit­te auch in der Rubrik «3 Tes­la MRT». Dort erwäh­nen wir wei­te­re Details, Vor­tei­le und erwei­ter­te Untersuchungsmöglichkeiten.

© Phil­ips – Abbil­dun­gen offe­ner Hoch­feld MRT

Was passiert während der Untersuchung?

Sie lie­gen wäh­rend der Unter­su­chung bequem auf der Lie­ge, mit der Sie lang­sam zwi­schen die bei­den Plat­ten des offe­nen MRT gescho­ben wer­den. Die Unter­su­chun­gen im MRT sind beson­ders scho­nend und schmerz­frei sowie nach heu­ti­gem Stand der Erkennt­nis gesund­heit­lich unbe­denk­lich. Durch die wech­seln­den Magnet­fel­der ent­ste­hen teil­wei­se lau­te und klop­fen­de Geräu­sche. Für die Dau­er der Unter­su­chung kön­nen Sie ger­ne einen Gehör­schutz bekommen.

Wäh­rend der gesam­ten Unter­su­chung kön­nen wir Sie sehen und über eine Wech­sel­sprech­an­la­ge ist es jeder­zeit mög­lich mit dem Arzt oder der medi­zi­ni­schen Assis­ten­tin zu spre­chen. Eine Unter­su­chung im offe­nen MRT dau­ert zwi­schen 20 bis 40 Minuten.

Vorbereitung auf die Untersuchung im MRT

Offe­ner MRT: Zur Unter­su­chung soll­ten abnehm­ba­re Metall­tei­le vor Betre­ten des Unter­su­chungs­raum abge­legt wer­den. Dies kön­nen sein … Schmuck, Schlüs­sel, Uhren, Klein­geld, Bril­len, Hör­ge­rä­te, Zahn- und sons­ti­ge Pro­the­sen, Kre­dit­kar­ten, Scheck- und Park­kar­ten und ande­re Aus­weis­kar­ten mit Spei­cher­funk­tio­nen. Auch ist es zweck­mä­ßig zur Unter­su­chung Klei­dungs­stü­cke zu tra­gen, die frei von Metall­tei­len sind (Druck­knöp­fe, Reiß­ver­schluss, Häk­chen usw.).

Gele­gent­lich ist es not­wen­dig, vor oder wäh­rend der Unter­su­chung ein Kon­trast­mit­tel zu sprit­zen. Dies ist gut ver­träg­lich und ent­hält kein Jod. Vor jeder Unter­su­chung erhal­ten Sie alle erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen und von unse­rem Team ein aus­führ­li­ches Aufklärungsgespräch.

Angstfreie Untersuchungen durch durch offener MRT

Für technisch Interessierte

  • 1.0 T High-Field-open MRT (Offe­ner MRT)
  • Hoch­feld Ganz­kör­per­scan­ner mit 360 Grad Pan­ora­ma­blick. Der Pati­ent kann bei Bedarf Kon­takt zu Begleit­per­so­nen aufnehmen.
  • 1.0 T Feld­stär­ke, ver­ti­ka­les Magnet­feld (SNR entspr. ca. 1.3 T). Im Ergeb­nis ent­spricht dies der Leis­tung eines klas­si­schen Hochfeld-Röhrensystems
  • Maxi­ma­les Field-of-View (FOV) 45 cm mit einer Homo­ge­ni­tät entspr. einem 1.5 T Tunnelsystems
  • Aktiv abge­schirm­ter Magnet
  • Voll­di­gi­ta­les Breit­band­hoch­fre­quenz­sys­tem mit 8 par­al­le­len Empfangskanälen
  • 26 mT/​​m (eff. 45 mT/​​m); 80 T/​​m/​​s (Sle­wra­te)
  • Abkop­pel­ba­re der Pati­en­ten­lie­ge für mehr Beweglichkeit
  • Spe­zi­el­le Soft- und Hard­ware ermög­li­chen u. a. die par­al­le­le Bild­ge­bung (SEN­SE), Ganz­kör­per­dif­fu­si­on und vie­les mehr

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